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TERRAGON-STUDIE:

"Nachfragepotenzial Wohnen im Alter"
entwickelt mit Empirica

 

Die Studie steht hier zum Download bereit | download PDF

Ergebnisse der Studie:

Verschiedene Angebote an altersgerechten Wohnformen

Das Nachfragepotenzial nach altersgerechten Wohnung wird sich in den kommenden Jahren verändern. Dies hat mehrere Ursachen: So steigt die Zahl der Älteren signifikant an, die Babyboomer-Generation erreicht das Rentenalter. Durch diesen Mengeneffekt würden sich selbst bei konstanter Einkommens- und Vermögensverteilung potenziell mehr Haushalte für eine altersgerechte Wohnung interessieren. Darüber hinaus wird sich aber auch die Einkommens- und Vermögenssituation künftiger Älterer weiter verändern. Insbesondere dürften die Unterschiede hinsichtlich Einkommen und Vermögensausstattung größer werden. Deshalb braucht es künftig nicht nur mehr, sondern vor allem verschiedene Angebote an altersgerechten Wohnformen, die auf die unterschiedlichen Einkommensverhältnisse zugeschnitten sind, fordert TERRAGON in der Studie „Nachfragepotenzial Wohnen im Alter“. 


Reichste Rentnergeneration aller Zeiten

Um den Bedarf an altersgerechten Wohnungen zu ermitteln, hat TERRAGON die heutigen und künftigen Senioren genau unter die Lupe genommen. Die heutigen Rentner gehören zur reichsten Rentnergeneration aller Zeiten – die Rentenkürzungen der vergangenen Jahre werden erst zukünftige Rentner treffen. Hier, so prognostiziert TERRAGON, wird es dann vermehrt darauf ankommen, ob und wie die künftigen Alten für den Ruhestand vorgesorgt haben. 


Senioren länger fit und gesund

Zudem werden wir dank medizinischer Fortschritte immer gesünder und fitter – und bleiben das vor allem auch immer länger. Auch deshalb verwundert es nicht, dass heute schon knapp zwei Drittel der 65-Jährigen und Älteren noch einmal eine Veränderung ihrer Wohnsituation in Betracht zeihen. Während etwa 38,8 Prozent der Generationen 65+ zu den Passiven gehören und sich nicht mehr verändern möchten, planen 32,6 Prozent dagegen nach ihrem 50. Lebensjahr, meist jedoch erst nach Renteneintritt, in eine neue, oft kleinere und altersgerecht konzipierte Wohnung zu ziehen. 


Ansprüche an die Wohnung steigen

An ihre neue Heimat stellen die Senioren dann allerdings auch Ansprüche: Sie suchen vor allem Standorte in zentralen Lagen mit vielseitiger Infrastruktur. In fußläufiger Entfernung sollten die Alltagsversorgung, der öffentliche Nahverkehr und die medizinischen Dienste liegen. Gleichzeitig ist ein Angebot an Freizeitaktivitäten, Kultur und Kontaktmöglichkeiten erwünscht. Zudem legen Ältere heute mehr Wert auf eine hohe Aufenthaltsqualität. Wohnangebote sollten nicht abseits liegen, vielmehr ist eine Integration in Wohnquartiere im Sinne eines Mehrgenerationenwohnens in der Nachbarschaft begehrt.


Anhaltender Trend zum altersgerechtem Wohnen

Der Trend zu altersgerechten Wohnformen wird anhalten und sich langfristig allenfalls gegen Ende der 2020er Jahre konsolidieren, ist sich TERRAGON sicher. Damit besteht aller Anlass, eine nachhaltige Nachfrage- und Wertentwicklung altersgerechter Immobilien zu erwarten. Das gilt vor allen, wenn Anbieter der unterschiedlichen Kaufkraft über differenzierte Angebote Rechnung tragen. Preiswertere Wohnungen müssen dabei nicht notwendig qualitativ schlechter sein, vielmehr kann durch unterschiedliche Wohnflächen und Lagen bereits eine erhebliche Preisdifferenzierung erreicht werden. Wenn die Einkommen der Älteren künftig ungleicher verteilt sind, dann bedeutet dies also nichts anderes, als dass eine breite Produkt- und Preisdifferenzierung erforderlich sein wird, die bei guter Konzeption in unterschiedlichen Preisniveaus erfolgreich am Markt platziert werden kann.


Wenn die Einkommen der Älteren künftig ungleicher verteilt sind, dann bedeutet dies also nichts anderes, als dass eine breite Produkt- und Preisdifferenzierung erforderlich sein wird, die bei guter Konzeption in unterschiedlichen Preisniveaus am Markt platziert werden kann.


Empirica-Studie im Autrag von TERRAGON 


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