Legal noticeContact

News by and about TERRAGON

TERRAGON Presseschau September | 2017

Belegungsstopp in Bremer Seniorenheimen

 

Aufgrund eines Mangels an ausgebildeten Pflegern gibt es in 14 von insgesamt 101 Altenheimen in Bremen ein Belegungsstopp, wie die WELT ONLINE am 05.09 berichtet. Dieser gelte bis wieder ausreichend Personal vorhanden sei. Im benachbarten Niedersachsen herrsche ebenfalls ein Fachkräftemangel im Pflegebereich. Grund seien unter anderem die schweren Arbeitsbedingungen sowie das Fehlen geeigneter Bewerber für die Ausbildungsplätze. Die per Landesgesetz vorgeschriebene Fachkraftquote von 50 Prozent werde in manchen Einrichtungen in Bremen und Niedersachsen nicht erfüllt, stattdessen würden Ausnahmereglungen genutzt.

 

Mangelnde Pflegefinanzierung

 

Der SÜDKURIER schreibt am 06.09. über ein Fachgespräch der evangelischen Altenhilfe im Lorenzhaus in Sachsen mit Sozialminister Manfred Lucha von Bündnis 90/Die Grünen und anderen politischen Vertretern. Thema seien die Problematiken in der Pflege, beispielsweise die Finanzierung, in Deutschland gewesen. Neben den pflegenden Angehörigen, die 70 Prozent der Pflege bestritten, benötigten auch die ambulante und die stationäre Pflege mehr finanzielle Unterstützung. Die seien oft nicht kostendeckend, auch nicht im stationären Bereich trotz des Eigenanteils der Bewohner in Höhe von monatlich 2.500 Euro. In Zusammenarbeit mit den derzeit gut aufgestellten Gesundheitskassen würden Strukturen aufgebaut sowie wohnortnahe und ambulante Angebote verbessert.

 

Roboter als Unterstützung für ältere Menschen

 

Am 18.9. berichtet das HANDELSBLATT über den neuen Roboter „Panda“, der Menschen assistieren kann. Der für den Deutschen Zukunftspreis nominierte Roboter lerne ähnlich wie ein Mensch durch Nachahmung und Übung. Außerdem reagiere er sensibel auf direkten Kontakt, was Verletzungen von Menschen verhindere. Dies mache den Einsatz in der Pflege möglich. Geplant sei ein Probelauf in Garmisch-Patenkirchen in häuslicher Umgebung.

 

Pflegeheime sind begehrte Anlageobjekte

 

Über das zunehmende Interesse an Pflegeheimen als Anlageobjekte schreiben das HANDELSBLATT 10 am 19.09. sowie die IMMOBILIEN ZEITUNG und das HANDELSBLATT am 20.09. Bis 2030 solle die Zahl der Pflegebedürftigen auf 3,5 Millionen steigen. Um den Bedarf zu decken fehlten nach Schätzungen des Immobiliendienstleisters CBRE noch mindestens 340.000 Plätze. Vorteile einer Investition in Pflegeimmobilien seien, dass Käufer sich nicht um die Vermietung kümmern müssten und dass die staatliche Sozialhilfe die Mieten absichere. Laut CBRE liege die jährliche Durchschnittsrendite für Pflegeimmobilien, derzeit nur eine Nische im Markt, aktuell bei 5,25 Prozent. Aufgrund des zunehmenden Interesses institutioneller und privater Anleger sei die Rendite innerhalb von fünf Jahren um zwei Prozent gesunken. Bei Kleinanlegern sei vor allem das sogenannte Crowdinvesting mit niedrigen Einstiegspreisen, hoher Verzinsung und geringer Laufzeit beliebt. Allerdings handele es sich dabei um ein Nachrangdarlehen mit drohendem Totalverlust im Falle einer Insolvenz der Gesellschaft. Als weitere Risikofaktoren seien Auslastung, Standort und Zustand des Pflegeheims sowie staatliche Regularien und die Kosten für Instandhaltung und Modernisierung zu berücksichtigen.

 

Pflegeimmobilien zunehmend bedeutender für die Branche

 

CASH.ONLINE berichtet am 20.09. über die Ergebnisse einer im Vorfeld der Immobilienmesse Expo Real durchgeführten Umfrage von 1.500 Firmen aus der Branche. 63 Prozent der Befragten seien der Meinung, dass der Bau von Pflegeheimen, Gesundheitszentren und anderen Gesundheits- und Pflegeimmobilien zukünftig wichtiger werde. 65 Prozent gingen davon aus, dass die Gesamtsumme an Immobilieninvestitionen weiterhin steigen werde. Gründe seien unter anderem die niedrigen Zinsen und die dadurch bedingten geringeren Renditen anderer Anlagemöglichkeiten.

 

Förderungen für das E-Health-Projekt „eMMa“

 

Wie FOCUS.ONLINE am 22.9. schreibt, fördert das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz (SMS) das E-Health-Projekt „eMMa – Patientenzentriertes eMedikationsmanagement als Add-On zum Medikationsplan“ mit insgesamt über 600.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Ziel des Projektes sei die Entwicklung einer digitalen Anwendung für das Medikationsmanagement. Patienten erhielten mittels der Software umfassende Informationen zu ihren Medikamenten und Therapieplänen, sowie über mögliche Neben- und Interaktionswirkungen mit anderen, auch rezeptfreien, Medikamenten. Die Zielgruppe bestehe primär aus älteren, multimorbiden Menschen und deren pflegenden Angehörigen

Zur Presseschau PDF