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IMMOBILIEN 2013: Messe stellt Herausforderungen und Potenziale des seniorengerechten Wohnens vor

Die demografische Entwicklung Deutschlands stellt schon heute neue Anforderungen an zeitgemäße Wohnkonzepte dar. Die damit verbundenen Herausforderungen und Möglichkeiten für den Immobilienmarkt bildet die IMMOBILIEN 2013 im Congress Center Leipzig ab. Wie sich Ansprüche einer älter werdenden Bevölkerung konkret auf den Um- und Neubau von Immobilien sowie auf dazugehörige Vermarktungsstrategien auswirken, zeigt das gewerbliche Fachprogramm im Bereich „Gewerbe & Kongress“ am 21. und 22. Februar 2013

Leipzig, 20. Februar 2013. „Auf die sich verändernde Altersstruktur der Bevölkerung muss auch die Immobilienbranche rechtzeitig reagieren und sinnvolle Ideen und umsetzbare Lösungen für neue Wohnformen anbieten. Die IMMOBILIEN 2013 räumt diesem Thema einen hohen Stellenwert ein und gibt den Fachbesuchern spannende Einblicke in erfolgreiche Ansätze“, erklärt Schönbeck, Projektdirektorin der IMMOBILIEN. In seinem Vortrag „Marktsegment Seniorengerechtes Wohnen - Potenzial in der Zukunft?“ ermöglicht Toni Trautwein, Leiter Projektentwicklung bei der Terragon Investment GmbH, am 22. Februar, 12.45 Uhr, genau solche Einblicke. Schwerpunkt des Unternehmens sind Projektentwicklung, Projekt- und Baumanagement und der Vertrieb von Seniorenimmobilien im gesamten Bundesgebiet. Mehr als 20 Einrichtungen mit 1.600 Wohneinheiten und 520 Pflegeplätzen konnten seit 2000 zwischen Berlin und München, Hamburg und Frankfurt/Main realisiert werden.

„In den kommenden 20 Jahren steigt die Zahl der Senioren in Deutschland und damit der Bedarf an altersgerechten Wohnformen stark an. Dabei ist heute schätzungsweise nur ein Prozent des gesamten Wohnungsbestandes in Deutschland barrierefrei oder barrierereduziert“, beschreibt Trautwein die Ausgangssituation, deren logische Konsequenz sowohl eine Anpassung des Wohnungsbestandes als auch altersgerechter Wohnungsneubau sein müssen. Allgemeingültige Konzepte stellt er dabei nicht in Aussicht: „Die Anpassung des Wohnungsbestandes wird nur in Schrumpfungsregionen eine immobilienwirtschaftliche Chance haben, wenn dadurch Wettbewerbsvorteile generiert werden können. In Wachstumsregionen werden hingegen Alt und Jung um bezahlbare Bestandswohnungen konkurrieren. Jedoch bietet dort der altersgerechte Wohnungsneubau spannende Potentiale." Zu berücksichtigen sind innerhalb der beschriebenen Entwicklung zudem Faktoren wie die Zunahme von Ein- und Zweipersonenhaushalten bei gleichzeitiger Abnahme von Mehrpersonenhaushalten sowie regionale Entwicklungsunterschiede. Während Trautwein bis 2030 von einem allgemeinen Zuwachs an Haushalten in den alten Bundesländern spricht, gibt es eine Stagnation beziehungsweise Abnahme von Haushalten in den neuen Bundesländern. Gleichzeitig wird die Zahl der Seniorenhaushalte insbesondere in den neuen Bundesländen stark ansteigen.

Anhand dieser Perspektiven leitet der Fachmann verschiedene Handlungsansätze ab und gibt beispielsweise Empfehlungen für Wohnungsneubau in Regionen mit sinkendem Wachstum. „Hier ist altersgerechter Wohnungsneubau wirtschaftlich möglich, wenn man sich dort auf örtliche Bestlagen konzentriert.“ Bei der Wahl der Standorte müsse jedoch eine intakte Infrastruktur und ein altersgerechtes Umfeld vorhanden sein sowie die zielgruppenspezifischen Ansprüche detailliert Berücksichtigung finden, nur so ließe sich das unternehmerische Risiko minimieren. In Wachstumsregionen, so Trautwein, sollte auf integrierte B-Standorte mit altersgerechten Wohnkonzepten ausgewichen und das altersgerechte Wohnen als zielgruppenspezifisches Nischenprodukt verstanden werden. „Grundsätzlich sollte schon heute beim Wohnungsneubau und -umbau altersgerecht geplant und vorgerüstet werden, um langfristige Vermarktbarkeit und Flexibilität zu gewährleisten“, erklärt Trautwein. In seinem Vortrag präsentiert er den Besuchern zudem anschaulich Beispiele von erfolgreich realisierten Strategien und Projekten der Terragon. Den Aspekt der Bestandsumgestaltung greift auch Günter Ohland, Vorsitzender des Vereins SmartHome Deutschland, innerhalb des Fachprogramms der IMMOBILIEN 2013 am 22. Februar, 11.15 Uhr, auf. Für den steigenden Bedarf an Pflegebedürftigkeit in privaten Haushalten kann auch die Immobilienbranche Lösungen anbieten. Einen spannenden Aspekt stellt Ohland mit Smart Assistents vor - modernste Technik, die die Bequemlichkeit zu Hause erhöht und dabei Aspekte wie intelligentes Energiesparen und Sicherheit beinhaltet. „Erste Unternehmen bauen nur noch ,smart', doch die Hauptaufgabe ist die Umgestaltung des Bestands“, so Ohland.

Über TERRAGON

TERRAGON Investment GmbH mit Sitz in Berlin ist ein deutschlandweit agierender Projektentwickler von Senioren- und Wohnimmobilien. Das Unternehmen wurde im Jahre 1995 von Dr. Michael Held gegründet und wird von diesem bis heute geführt. Zum Tätigkeitsfeld der TERRAGON Investment GmbH gehören Projektentwicklung, Projektmanagement, Wohnbau und Vertrieb.