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Empirica-Studie: „Nachfragepotenzial Wohnen im Alter“

Reiche Rentnergeneraton: Höhere Mieten fnanzierbar und großes Nachfragepotenzial für Wohnungskauf 

Berlin, 18. September 2014. Die Senioren in Deutschland verfügen über genügend Mitel für die Anmietung oder den Kauf einer Wohnung. So können sich rund 70 Prozent der Seniorenhaushalte und damit rund 10 Millionen eine Miete von 450 Euro inklusive Nebenkosten monatlich leisten. Rund die Hälfe, nämlich 4,86 Millionen Seniorenhaushalte, könnten sogar eine Miete von 1.000 Euro tragen. Auch der Wohnungskauf ist für Senioren sehr gut zu leisten. Selbst unter der Annahme, dass Senioren keinen Kredit erhalten und den Wohnungskauf zu 100 Prozent selbst fnanzieren müssen, können sich 3,43 Millionen Haushalte eine Eigentumswohnung für 175.000 Euro leisten, immerhin noch 2,7 Millionen sogar eine Eigentumswohnung für 250.000 Euro. Dies sind die Ergebnisse einer aktuellen Studie von Empirica. Aufraggeber der Studie ist die TERRAGON, ein auf Seniorenimmobilien spezialisierter Projektentwickler.

Nachfragepotenzial trift auf geringes Angebot an barrierefreien Wohnungen

„Das Nachfragepotenzial ist sehr hoch“, erklärt Dr. Michael Held, Geschäfsführer der TERRAGON. „Diesem Potenzial steht jedoch nur ein geringes Angebot gegenüber. Es gibt einen Mangel an barrierefreien Wohnungen“, fährt Dr. Held fort. Beim Neubau barrierefreier Wohnungen geschehe zu wenig. „Kaum jemand investert in diese Wohnungen, obgleich die Risiken überschaubar sind“, meint Dr. Held. So seien barrierefreie Wohnungen auch für alle anderen Altersklassen und gesellschafliche Gruppen wie Familien, Singles oder Studenten nutzbar. TERRAGON errichtet derzeit in BerlinAdlershof in einem Pilotprojekt rund 173 barrierefreie Wohnungen.

Nachfragepotenzial vor Ort entscheidend

„Wichtg für Investtonen in Wohnprojekten für Senioren sind jedoch die Nachfragepotenziale vor Ort“, erklärt Dr. Held. Mit der Empirica-Studie wurden die Nachfragepotenziale für 400 Landkreise und kreisfreie Städte ermitelt. Großes Nachfragepotenzial etwa für Wohneigentum gibt es in den Großstädten wie Berlin oder Hamburg. Laut Empirica können sich rund 166.000 Haushalte der über 60-Jährigen in Berlin eine Wohnung im Wert von 200.000 Euro leisten. In Hamburg seien dies 107.000 und in München 91.000. Auch in kleineren Städten ist das Potenzial hoch. So können sich in Aachen rund 50 Prozent der 70 bis 79-Jährigen eine Wohnung von rund 200.000 Euro leisten. Aachen nimmt dabei einen Spitzenplatz in dieser Alterskohorte ein, noch vor Starnberg und München. Senioren können auch bequem zur Miete wohnen. So verfügt jeder drite westdeutsche Rentnerhaushalt und jeder sechste ostdeutsche über ein Netoeinkommen von rund 2.500 Euro im Monat. So können sich in Aachen 66 Prozent der 70 bis 79-Jährigen eine Monatsmiete von 1.000 Euro leisten und rund 89 Prozent immerhin eine Miete von 500 Euro. In Starnberg sind dies 63 Prozent bzw. 88 Prozent und in München 58 Prozent bzw. 86 Prozent.

Nicht alle Altersklassen für neue Wohnprojekte relevant

„Bei Investtonen in neue Wohnprojekte für Senioren muss das Nachfragepotenzial der verschiedenen Altersklassen berücksichtgt werden“, so Dr. Held. Denn: Nicht alle Altersklassen sind gleichermaßen mobil und kommen für einen Umzug in ein neues Wohnprojekt in Frage. So seien insbesondere die jungen Alten in den Altersklassen 60 bis 69 Jahre besonders mobil und bereit, ihre Wohnungssituaton zu verändern. Auch die Gruppe der Mitelalten von 70 bis 79 Jahren dürfe künfig mobiler sein. „Mit dem medizinischen Fortschrit und der gesünderen Lebensweise steigt die Zahl der gesunden Lebensjahre“, so Dr. Held. Die über 70-Jährigen sind dann eher mit den 60-Jährigen der letzten Jahre zu vergleichen. Es zeigt sich, dass das das Nachfragepotenzial für das Wohnen im Alter schon kurzfristg deutlich anwachsen wird. Dabei handelt es sich um einen langanhaltenden Trend, so dass die Nachfragenentwicklung nach Wohnimmobilienprojekten für Senioren nachhaltg sein dürfe.

Gute Infrastruktur wichtg

„Senioren möchten möglichst selbstbestmmt bis zum Tode leben. Deshalb suchen sie bei Umzügen Standorte in zentralen Lagen mit umfangreicher Infrastruktur“, so Dr. Held. Gute Erreichbarkeit der Angebote für die Alltagsversorgung sowie ein sicheres Umfeld haben sich als bedeutend bei der Wahl des Wohnumfeldes herausgestellt. Sehr wichtg sind barrierearme oder besser barrierefreie Gebäude mit Aufzug. Nachgefragt werden 1,5 oder zwei Zimmer und bei Paaren sind es drei Zimmer, die gewünscht werden.

Über TERRAGON

TERRAGON Investment GmbH mit Sitz in Berlin ist ein deutschlandweit agierender Projektentwickler von Senioren- und Wohnimmobilien. Das Unternehmen wurde im Jahre 1995 von Dr. Michael Held gegründet und wird von diesem bis heute geführt. Zum Tätigkeitsfeld der TERRAGON Investment GmbH gehören Projektentwicklung, Projektmanagement, Wohnbau und Vertrieb.