ImpressumKontakt

WICHTIGE MELDUNGEN AUS ERSTER HAND

Terragon Presseschau März | 2017

Immer mehr private Investoren errichten Pflegeein-richtungen

Wie CASH.ONLINE am 1.3. berichtet, werden Pflegeeinrichtungen zunehmend von privaten Invetsoren errichtet. Nach Angaben von CBRE habe das Investitionsvolumen in Pflegeimmobilien mit rund drei Mrd. Euro ein neues Rekordniveau erreicht. Bis zum Jahr 2030 werden etwa eine Mio. weitere Personen pflegebedürftig sein, CBRE sehe daher ein zukünftig notwendiges Investionsvolumen von gut 55 Mrd. Euro. Private Invesoren würden dabei immer mehr die Initiative ergreifen, da sich der Staat zunehmend zurückziehe. Darüber hinaus hätten sich CBRE zufolge Pflegeimmobilien als Anlage etabliert. Aktuell ließen sich mit solchen Einrichtungen Renditen von rund 5,5 % erzielen.

Interkultrelle Altenhilfe gewinnt an Bedeutung

Am 2.3. schreibt die BERLINER MORGENPOST, dass in den vergangenen zehn Jahren die Zahl der Bewohner Berlins mit türkischem Migrationshintergrund und einem Alter von über 65 Jahren um mehr als 40 % gestiegen ist. Der Berliner Senat habe deshalb bereits vor zwei Jahren ein Gutachten zur interkulturellen Altenhilfe anfertigen lassen. Diese stelle hohe Anforderungen an Träger, Pflegepersonal und Einrichtungen. Deshalb seien in Berlin zunehmend Pflegedienste speziell für Senioren mit türkischem Migrationshintergrund gegründet worden.

Zahl der Pflegebedürftigen in Bayern nimmt zu

Wie der NORDBAYRISCHE KURIER am 6.3. berichtet, sind etwa 350.000 Menschen in Bayern pflegebedürftig. Das gehe aus Zahlen des Statistischen Landesamtes hervor. Von den Betroffenen werde rund die Hälfte ambulant oder stationär behandelt, während der andere Teil nur Pflegegeld beziehe. Dem Bericht zufolge werde der Altersschnitt in Bayern weiterhin schnell steigen. Schätzungen zufolge werde beispielsweise die Zahl der über 80-Jährigen im Landkreis München bis 2030 um 75 % wachsen. Die Bertelsmann-Stiftung rechne darum mit einer Versorgungslücke von etwa 14.000 Vollzeitkräften in der ambulanten Pflege bis 2030.

Demografische Prognosen in Sachsen spitzen sich zu

Die SÄCHSISCHE ZEITUNG zieht am 13.3. zu dem mit Jahresbeginn in Kraft getretenen Pflegegesetz Bilanz. Dem Bericht zufolge sei die Anzahl der Pflegebedürftigen in den vergangenen Jahren gestiegen und werde auch in den nächsten Jahren weiter anziehen. Allein im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge seien mehr als 10.000 Pflegebedürftige registriert worden, 3.000 Menschen mehr als noch im Jahr 2011. Ein Großteil der Betroffenen solle möglichst lange zu Hause gepflegt werden, so das Ziel der Pflegereform. Dieses sei aufgrund eines Pflegenotstands aber kaum zu bewältigen. Trotz der kontinuierlich zunehmenden Anzahl an Pflegepersonal in Sachsen sei ein Fachkräftemangel sowohl bei stationären als auch bei ambulanten Pflegediensten zu verzeichnen. Obwohl die Tarifverträge für die Diakonie in Sachsen Altenpflegern die gleichen Gehaltskonditionen wie Krankenpflegern übertragen, sei ein Interesse am Arbeitsmarkt im Pflegebereich kaum vorhanden.

Duisburger Pflegesituation im bundesweiten Vergleich gut

Wie die WAZ am 13.3. mitteilt, ist die Pflegesituation in Duisburg deutschlandweit verhältnismäßig gut. Demnach gebe es im Schnitt genügend freie Pflegeplätze. Trotzdem werde mit etwa 40 % der Großteil der pflegebedürftigen Duisburger von Familienangehörigen betreut. 31 % weichen auf ambulante Pflegedienste aus, die übrigen 26 % werden im stationären Rahmen betreut. Dem Bericht zufolge sei die Situation in vielen Pflegebereichen in den vergangenen Jahren erheblich verbessert und sensibilisiert worden. Allerdings befürchte man in den nächsten zehn bis 15 Jahren einen deutlich Anstieg an Patienten und einem parallel dazu verlaufenden Fachkräftemangel von 500.000 Vollzeit-Pflegekräften in Duisburg.

Demografiedynamik birgt Herausforderungen

WELT N24 und BR berichten am 16.3. vom Demografiegipfel in Berlin. Demnach sorge sich die Regierung um den Zusammenhalt der älter werdenden Gesellschaft und um die Herausforderungen, vor denen die sozialen Sicherungssysteme nun stehen. Bundeskanzlerin Angela Merkel plädiere unter anderem für bessere Arbeitsmöglichkeiten für ältere Menschen. Auch das Entgegenwirken des Fachkräftemangels sei ein zentrales Thema des Gipfels. Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hingegen konzentriere sich auf die Abwanderung aus den ländlichen Regionen und fordere eine Grundgesetzänderung zur Weiterentwickelung der ländlichen Räume in Bezug auf die Digitalisierung, den öffentlichen Nahverkehr und die medizinische Versorgung. Gegenwind komme allerdings von Doris Wagner, Sprecherin der Grünen-Fraktion. Sie fordere einen Demografiebeauftragten im Kanzleramt, da der Politik der Regierung der rote Faden fehle.

Mehr Lebensqualität durch Smart-Home-Lösungen

Wie UNTERNEHMEN HEUTE am 16.3. schreibt, ermöglichen Smart-Home-Lösungen ein selbstbestimmtes Leben zu Hause bis ins hohe Alter. Einer bundesweiten Studie zufolge würden etwa zwei Drittel der Generation 60plus für solche Lösungen bis zu 100 Euro monatlich investieren. 61 % der Befragten seien der Überzeugung, dass digitale Technik einen weitreichenden Beitrag zur Erhöhung ihrer Lebensqualität leisten könne. Bereits jetzt würden die Best-Ager entgegen aller Vorurteile digitale Vorzüge in Form von Smartphones (73 %) nutzen. Dem Bericht zufolge gaben 88 % der Befragten an, gut mit digitaler Technik klarzukommen. Am interessantesten seien für dieGeneration 60plus vor allem Lösungen aus den Bereichen Gesundheit und Sicherheit.

Ausbau der ambulanten Pflege

Wie die BADISCHE ZEITUNG am 18.3. berichtet, verhandelt die Stadt Rheinfelden über die Sozialplanung für die älter werdende Generation der Baby-Boomer. Bis 2032 werde ein rascher Anstieg der Zahl der Pflegebedürftigen um 40 % erwartet. Maßnahmen zur Stärkung der Haushalte sollen sich insbesondere auf die ambulante Versorgung konzentrieren. Dabei hoffe die Kommune auch auf staatliche Unterstützung.

Pflegekräftemangel in Brandenburg

Die BERLINER MORGENPOST schreibt am 18.3. von einem Pflegefachkräftemangel in Brandenburg. Dem Bericht zufolge liege der Notstand an den Gehaltsunterschieden zwischen Brandenburg und Berlin. In der Hauptstadt sei der Verdienst 400 bis 600 Euro höher, was eine Abwanderung des Pflegepersonals zur Folge habe. Grund für den Gehaltsunterschied sei die Pflegevergütung, die auf Landesebene stattfinde, und in Berlin rund 25 % höher als im angrenzenden Bundesland sei. Wie aus Zahlen des statistischen Landesamtes hervorgehe, werde der Fachkräftemangel in Brandenburg bis 2030 um etwa 40 % wachsen. Diana Golze, Sozialministerin von Brandenburg, fordere deshalb einen allgemeinverbindlichen Tarifvertrag für die Pflegebranche auf Bundesebe

 

Zur Presseschau PDF

Newsletter

Newsletter

Newsletter